
Besonders Sportler erleiden Frakturen an den Füßen. Bei Sprüngen aus großer Höhe kann es zu einer Stauchung kommen, die schließlich einen Bruch des Fersenbeins verursacht.
Die Fraktur des Fersenbeins ist die häufigste Verletzung bei Sportlern. Eine weitere häufige Verletzung ist der Bruch des Außenknöchels. Dieser zählt neben der Knieverletzung zu den zahlreichsten Sportverletzungen.
In den meisten Fällen werden die Bänder des Sprunggelenkes ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Außenknöchelfraktur wird durch das Umknicken des Fußes verursacht.
Der Fuß weist ein besonders festes Bindegewebe auf. Aus diesem Grund kann es sehr häufig zu starken Weichteil- oder Nervenschädigungen kommen, da sich ein erheblicher Druck im Bindegewebe entwickeln kann.
Das Risiko im Alltag erhöht sich durch unebenen Fußboden, Treppenstufen oder gar Gehwegkanten. Ältere Menschen erleiden häufiger als junge Menschen eine Fraktur des Außenknöchels. Außerdem können Sprunggelenk, Mittelfußknochen und Zehen brechen. Hauptursache für einen Bruch des Fußes ist jedoch ein Unfall auf unebenen Wegen, ein Sturz oder eine Verletzung beim Sport.
Nach der Art des Knochenbruches, nach der Schädigung des umgebenden Gewebes und nach dem Allgemeinzustand des Verletzten wird die Entscheidung für die optimale Behandlung und Betäubung getroffen.
Eine konservative Behandlung, also eine Behandlung ohne operativen Eingriff, ist nur zu empfehlen, wenn die Anatomie des Fußes nicht beeinträchtigt bzw. verändert ist. In diesem Fall wird ein Gipsverband oder eine Schiene angelegt, die den Fuß bzw. das Gelenk für die nächsten Wochen ruhigstellt.
Ist eine konventionelle Behandlung nicht möglich, muss ein operativer Eingriff vorgenommen werden.